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Erstellungsdatum: 08. Juni 2017, 16:08 Uhr


Bearbeiter: Rudolf Schuster

Der Umwelt zuliebe

 

 

IONIQ Elektro - Lautlos, abgaslos


Bei Hyundai haben sich Techniker beim Thema E-Auto und Komfort offenbar wirklich was einfallen lassen. Positive Überraschungen hält der Ioniq nicht nur als Hybridversion in seinem Bereich parat, sondern auch der Elektro mit rein Batterie-elektrischem Antrieb.
Wir fuhren den Ioniq Elektro

Der Fahreindruck selbst trägt ebenfalls zum harmonischen Eindruck bei.

Die geschlossene Kühlermaske und die kupferfarbenen Zierleisten kennzeichnen die rein elektrisch angetriebene Variante des Ioniq. Unheimlich still und sehr leise lässt sich die Fahrt im Ioniq Electric an. Das Fahrwerk dämpft die meisten Unebenheiten weg. Dank des tiefen Schwerpunkts bleibt der Ioniq zudem sehr lange neutral.

 

Das Cockpit ist übersichtlich, inklusive gut ablesbarer Instrumente. Gute Verarbeitung.  In der Mittelkonsole gibt es einen Ladeschacht fürs Smartphone, in dem das Telefon induktiv geladen wird, also ohne Kabel.


Die Kraftübertragung an die Vorderräder erfolgt über ein einstufiges Reduktionsgetriebe, das jedwede Schaltarbeit überflüssig macht. Die Paddel am Lenkrad des Elektro-Wagens dienen also nicht dem Gangwechsel, sondern steuern die Motorbremse und damit dem Grad der Rekuperation. Mit ihnen kann der Fahrer beispielsweise die Bremsenergie-Rückgewinnung zugunsten eines flüssigeren Fahrverhaltens in der Stadt reduzieren oder - umgekehrt - den Energie-Schwund verlangsamen.


Mit einem Schalter in der Mittelkonsole lassen sich drei Fahrmodi wählen: Eco, Normal, Sport. Die Unterschiede zwischen den ersten beiden Einstellungen sind gering, hier muss sich der Fahrer mit 265 Nm begnügen; erst im Sport-Modus steht das maximale Drehmoment von 295 Nm bereit, im teildigitalen Kombiinstrument ändert sich dann die Darstellung. In Sport gelingt der Sprint auf 100 km/h in 9,9 Sekunden, drei Zehntel schneller als in Eco oder Normal.

Aber schon das geringere Drehmoment genügt, um den Fahrer beim Antritt sanft in die Polster zu pressen.

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt generell 165 km/h – ein annehmbarer Wert für ein E-Auto. Auch über die reinen Werte hinaus gibt sich der Ioniq fahrdynamisch kaum Blößen.

Das Testmodell wird per Schukostecker mit Haushaltsstrom, an der Wallbox mit 16 A/230 V oder an öffentlichen Ladestationen mit 22 oder 50/100 kW geladen werden. Wenn der Akku leergefahren wurde, muss der Wagen rund 15 Stunden an der Strippe hängen, denn es gilt, immerhin 28 Kilowattstunden nachzutanken. Eine Wallbox, braucht dafür nur etwa vier Stunden. Hyundai offeriert sie für etwa 700 Euro; hinzu kommen die Kosten für den Installateur, den die Werkstatt vermittelt. Stößt der Fahrer auf eine der raren Schnellladestationen, muss er nur 30 Minuten pausieren.



Hyundai gewährt auf die Batterien eine Garantie von 8 Jahren oder 200.000 km Laufleistung. Die Verarbeitung zeigte keine Schwächen.


Alle Ioniq Varianten fallen in die Energieeffizienz-klasse A+. Das Hybrid-Modell, das den Löwenanteil der Neuzulassungen stellen wird, ist für Autofahrer gedacht, die einen sparsamen Benziner wollen, die Plug-In-Variante für diejenigen, die einen Teil ihrer täglichen Wegstrecke emissionsfrei zurücklegen wollen, und Version 3, der Ioniq  spricht Kunden an, die beim Autofahren gar keine Schadstoffe in Luft entlassen wollen und dafür eine geringere Reichweite in Kauf nehmen.

Der Ioniq macht Spaß, der Elektro mehr als der Hybrid. Mit 250 Kilometer Reichweite ist die rein elektrische Variante alltagstauglich und mit 4000 Euro förderfähig – so könnte die E-Mobilität ins Rollen kommen.

Da der klassische Elektrofahrzeug-Kunde die Möglichkeit hat, zu Hause oder im Büro zu laden, kann man für die Kosten der Ladung des Elektroautos an erster Stelle die Kosten des Stromanbieters annehmen.
Unter https://tarifkalkulatwww.e-control.at/konsumenten/service-und-beratung/toolbox/or kann der beste Tarif nach Wohnort und Haushaltsgröße bzw. jährlichen Stromverbrauch ausgewählt werden. Den daraus resultierenden Preis für eine kwH (z.B. 0,12 Euro/kwH) kann dann mit der Batterieleistung (beim Hyundai IONIQ 28 kwH) multipliziert werden. Also in unserem Fall wären es € 3,36 für eine Volladung.
Des weiteren gibt es verschiedene Anbieter von Lademöglichkeiten -  z.T. auch kostenfrei,

Des weiteren gibt es
z.B. auch die Ladekarte der WienEnergie "Tanke".
Hier kostet z.B. eine Stunde an einer Schukosteckdose 0,84 Euro. Also bei einer Ladedauer von 12 Stunden wären e
s € 10,08 / Ladung.
Der Link zur Tarifübersicht von "Tanke"
https://www.tanke-w
ienenergie.at/tarifubersicht/

Technische Daten:
Batteriekapazität: 28 Kilowattstunden (kWh)
Motorleistung: 88 kW (120 PS)
Beschleunigung auf 100 km/h: 9,9 Sekunden
Spitzengeschwindigkeit: 165 km/h

Ladezeit AC / 6,6 kW: ca. 4,5 Stunden.
Ladezeit DC / 50 kW: ca. 30 Minuten (auf 80 Prozent)
Reichweite real / maximal: ca. 200 / 280 km
Länge / Breite / Höhe (in m): 4,47 / 1,82 / 1,45
Preis: ab 29.300 Euro (staatl. E-Prämie einberechnet)


Fotos: Hyundai/Schuster






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