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Erstellungsdatum: 29. Juni 2017, 10:21 Uhr


Bearbeiter: Edith Köchl

LEHAR FESTIVAL BAD ISCHL

 

 

 „Die Lustige Witwe"

 

Heuer mit Franz Lehárs „Die Lustige Witwe", „Saison in Salzburg" von Fred Raymond und Emmerich Kálmáns „Kaiserin Josephine"

Eine ausbalancierte Mischung aus Blockbuster, Wiederentdeckung und Rarität machen das angesehene Operettenfestival im Salzkammergut seit jeher aus. Auch heuer steht mit Franz Lehárs „Die lustige Witwe" ein absoluter Publikumsmagnet ins Haus. Als zweite Premiere lockt Fred Raymonds „Saison in Salzburg", eine Version des „Weißen Rössls". Als Operettenjuwel funkelt Emmerich Kálmáns „Kaiserin Josephine" für alle Neugierigen.
Ab dieser Saison, die noch komplett von Michael Lakner geplant wurde, übernimmt Thomas Enzinger die Festival-Leitung. 2018 stellt er dann seinen ersten eigenen Spielplan vor.


„DIE LUSTIGE WITWE"
Eröffnet wird die Saison am 15.Juli mit Franz Lehárs „Die Lustige Witwe" unter der Stabführung von Operetten-Maestro Laszlo Gyüker in einer Neuinszenierung durch Leonard Prinsloo. Reinhard Alessandri kehrt in seiner Paraderolle als „Danilo" nach Bad Ischl zurück. An seiner Seite feiert Regina Riel ihr Rollendebüt als „Hanna Glawari". Mit Verena Barth-Jurca und Clemens Kerschbaumer sind „Valencienne" und „Rosillon", ebenso wie auch alle anderen Rollen dieser unsterblichen Operette, optimal besetzt. Die in Paris angesiedelte ewig junge Liebesgeschichte von der reichen bildschönen jungen Witwe Hanna Glawari und dem Bonvivant Graf Danilo, der das süße Leben im Maxim seiner Arbeit als Diplomat vorzieht. Zwei „Königskinder", die erst nach Überwindung einiger Hürden zueinanderfinden.

„SAISON IN SALZBURG"
Als Kontrast dazu wird ab 22.Juli zum ersten Mal in der Geschichte der Festspiele in Bad Ischl „Saison in Salzburg" von Fred Raymond, eine Revueoperette nach dem unvergessenen Singspiel „Im Weißen Rössl" auf dem Programm stehen. Monika Rebholz singt die „Stefanie Oberfellner", ihren Verehrer „Frank Rex" spielt Alexander Kaimbacher. Sekundiert werden die beiden von Theresa Grabner als „Vroni Staudinger" und Thomas Zisterer als „Toni Haberl". Die musikalische Leitung obliegt Chefdirigent Marius Burkert und Regie führt Gernot Kranner.
In dieser musikalischen Revue wird die wechselvolle Geschichte des Hotels „Zum Salzburger Nockerl" erzählt. Das Stück stellt in Handlung und Musik ein überaus gelungenes reizvolles Pendant zum Singspiel „Im Weißen Rössl" dar: Steffi Oberfellner kämpft um den Hotelbesitz ihres Onkel und gerät dabei in amouröse Verwicklungen mit dem Rennfahrer Frank Rex, der das Lokal ersteigert hat und von Erika Dahlmann, der Tochter eines Autoreifenfabrikanten, stürmisch umworben wird. Wenn obendrein Toni Haberl, der Besitzer des Gasthofs ‚Blauer Enzian’, der auch hinter dem ‚Salzburger Nockerl’ her war, mit der Mehlspeisköchin vom ‚Hotel Mirabell’ Vroni Staudinger „einen Kuddel-, Kuddel-, Kuddelmuddel macht", „und die Musi spielt dazu", ist für Turbulenzen und Stimmung gesorgt....  

„KAISERIN JOSEPHINE"


Zu guter Letzt stellt das Lehár-Festival Bad Ischl mit „Kaiserin Josephine" in einer zweimaligen halbszenischen Aufführung (12.und 13.August) ein vergessenes Meisterwerk von Emmerich Kálmán vor. Miriam Portmann als „Josephine Beauharnais" und Vincent Schirrmacher als „Napoleon Bonaparte" konnten als absolutes Traumpaar für die Operette gewonnen werden.


Diese von Bravourarien für den Tenor nur so strotzende Meisteroperette erzählt die bittersüße Geschichte der blutjungen, bettelarmen Josephine Beauharnais, in die sich der junge General Napoleon Bonaparte verliebt. Sie wird seine Gemahlin und virtuelle Stütze im Felde, schenkt aber zunächst dem galanten Treiben in Paris mehr Beachtung als ihren ehelichen Pflichten....und wird schließlich doch an seiner Seite zur Kaiserin der Franzosen gekrönt

INFOS, KARTEN, TERMINE: +43 (0)6132/23839, www.leharfestival.at


Fotos: www.fotohofer.at
1) Regina Riel als Hanna Glawari und Reinhard Alessandri als Graf Danilo in „DIE LUSTIGE WITWE"
2) Thomas Zisterer als Toni in „SAISON IN SALZBURG"
3) Miriam Portmann als „Kaiserin Josephine"



 

 





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