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Erstellungsdatum: 03. September 2017, 19:21 Uhr


Bearbeiter: Edith Köchl

„SEPTEMBER IST MONAT DER MUNDGESUNDHEIT"

 

Heuer unter dem Motto: Wenn einem Kaltes auf den Nerv geht.......

 

Rund ein Drittel aller Erwachsenen in Europa leidet unter schmerzempfindlichen Zähnen. Dabei kann sogar das tägliche Zähneputzen eine Überwindung kosten. Eine Befragung unter Österreichs Zahnärzten anlässlich des „Monats der Mundgesundheit" ergab: 9 von 10 Zahnärzten schätzen den Patientenanteil mit schmerzempfindlichen Zähnen sogar auf bis zu 50 Prozent ein. Auf Initiative von „Colgate-Palmolive" haben die Österreichische Gesellschaft für Parodontologie (ÖGP), die Zahnärztekammer Österreich und eine leitende Instruktorin für Prophylaxeausbildung zu dem Thema einen Katalog über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten zusammengestellt. Gleich vorweg – und da sind sich alle einig: Der Kampf gegen schmerzempfindliche Zähne beginnt bereits im eigenen Badezimmer!

Eine der wichtigsten Ursachen für die Entstehung von schmerzempfindlichen Zahnbereichen liegt in Plaquebakterien, die sich am Zahnfleischrand ansammeln. Durch die dadurch verursachten Entzündungen bildet sich das Zahnfleisch zurück. Die Folge: Mikroskopisch kleine Reizleiter-kanälchen, die direkt zum Zahnnerv führen, liegen frei und jede Berührung mit Süßem, Kaltem oder Heißem kann Schmerzen verursachen. Nicht jeder reagiert auf die gleichen Reize, auch das Schmerzempfinden variiert von Mensch zu Mensch. Aber bei schmerzempfindlichen Zähnen sollten bei der täglichen Zahnpflege besonders weiche Zahnbürsten mit feinen Borsten sowie eine fluoridhaltige Zahnpasta, die speziell auf die Bedürfnisse schmerzempfindlicher Zähne und freiliegender Zahnhälse abgestimmt ist, verwendet werden.


Dazu Dr. Wolfgang Kopp, Prophylaxereferent der Zahnärztekammer Österreich:

„Klagt ein Patient über schmerzempfindliche Zähne bzw. Schmerzen auf Temperatur oder beim Genuss von sauren und süßen Lebensmitteln, ist primär vom behandelnden Zahnarzt eine klinische und radiologische Untersuchung vorzunehmen, um etwaige Ursachen ausschließen zu können. Ursachen für Schmerz können zum Beispiel Karies, Frakturen, Zahnfleischprobleme oder Überempfindlichkeiten nach Behandlungen, auch nach einer Zahnaufhellung, sein. Können diese Diagnosen ausgeschlossen werden, liegt in den häufigsten Fällen eine Dentinhypersensibilität, also schmerzempfindliche Zähne, vor."


Und ÖGP-Generalsekretärin Dr.Corinna Bruckmann ergänzt:

„Um herauszufinden, was Zähne schmerzempfindlich macht, ist detektivisches Vorgehen notwendig, denn häufig sind parodontale Erkrankungen die Ursache für Zahnempfindlichkeit. Ungenügende Plaqueentfernung führt zur Anlagerung von bakteriellen Belägen. Diese verursachen Zahnfleisch-entzündungen oder sogar Parodontitis. Eine häufige Folge von Parodontitis ist wiederum Zahnfleischrückgang, der zu freiliegenden Zahnhälsen und damit zu Schmerzempfindlichkeit führt."
35 Prozent der österreichischen Zahnärzte sehen übrigens die Hauptursache für schmerzemp-findliche Zähne in einer falschen Putztechnik. 21 Prozent meinen, die Zahnbürste sei zu hart und 20 Prozent begründen die Problematik mit einem Rückgang des Zahnfleisches im Alter. 15 Prozent sind der Ansicht, dass Zahnfleisch- und Zahnbettentzündungen nicht zu vernachlässigen sind. Aber auch die Ernährung spielt eine Rolle, wenngleich dieser Faktor mit vier Prozent relativ niedrig bewertet wird. Zur Abklärung von Ursachen bei Zahnempfindlichkeit empfehlen die Österreichische Zahnärztekammer und die Österreichische Gesellschaft für Parodontologie (ÖGP) auch eine rasche Screeningmethode, die Parodontale Grunduntersuchung (PGU).

Was man gegen schmerzempfindliche Zähne tun kann, weiß Cornelia Bernhardt, leitende Instruktorin bei der Ausbildung zur Prophylaxeassistentin in Tirol. „Die Patienten sollten über die richtige Zahnputztechnik und die Verwendung einer dementsprechenden Zahnpasta von der Prophylaxeassistentin informiert und instruiert werden. Zahnpasten tragen einen wesentlichen Teil zur Verbesserung der Schmerzempfindlichkeit bei."

Auch Colgate-Palmolive General Manager, Ulrich Gröger, hebt die Wichtigkeit von Zahnpflege-produkten für sensible Zähne hervor. Für die Kariesprophylaxe sollten fluoridierte Zahnpflege-produkte verwendet werden. Einen wirksamen Schutz vor Schmerzempfindlichkeit bietet die Pro-Argin® Technologie, indem sie die Reizleiterkanälchen verschließt und wie ein Schutzschild gegen Schmerzempfindlichkeit wirkt. Darüber hinaus ist seit 2016 die Zahnpasta elmex® SENSITIVE PROFESSIONAL™ REPAIR & PREVENT auf dem Markt, die zusätzlich Zink enthält, um das Zahnfleisch zu stärken und damit Zahnfleischentzündungen vorzubeugen – eine der Hauptursachen von schmerzempfindlichen Zähnen. Ergänzend dazu brachte Colgate-Palmolive heuer eine Zahnbürste mit dem integrierten elmex® SENSITIVE PROFESSIONAL™ Schmerzlinderungsstift auf den Markt. Zahlreiche Studien konnten sowohl eine sofortige Schmerzlinderung nach einmaliger Applikation als auch eine langanhaltende Schmerzlinderung bis zu acht Wochen durch Anwendung von Pro-Argin® belegen.

5 Tipps für gesunde Zähne:
•    Zweimal täglich richtig Zähne putzen.
•    Die Zahnzwischenräume mit Hilfe von Zahnseide und Mundspülung reinigen.
•    Antibakterielle Zahnpasta und Mundspülung benutzen.
•    Regelmäßig zum Zahnarzt.
•    Zweimal jährlich zur professionellen Zahnreinigung.
....dann kann auch das kälteste Eis schmerzlos gelöffelt werden...

FOTOS © Colgate-Palmolive:
1. Ulrich Gröger und Corinna Bruckmann
2. v.l.n.r. Ulrich Gröger, Corinna Bruckmann, Cornelia Bernhardt, Wolfgang Kopp
3. elmex Sensitive Professional Schmerzlinderungsstift + Sensitive Zahnbürste
4. elmex Sensitive Professional Repair & Prevent Zahnpasta
 






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