Premierenfieber für den Kultursommer im Burgenland
Die Intendanten fiebern dem Kultursommer schon entgegen
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Eine Intendantenphalanx, angeführt von Burgenlands Kulturlandesrat Helmut Bieler, Vizepräsident von Burgenland Tourismus und Tourismusdirektor Mario Baier, gab in den Prunkräumen der Albertina in Wien einen Vorgeschmack auf das sommerliche Kulturprogramm im Burgenland.
Von Kammermusik auf der Ritterburg bis zur ewig jungen Operette am Seestrand und der opulenten Oper im Steinbruch, vom romantischen Theaterfestival im Schlosshof über Kabarett bis zum Rockkonzert, Jazz und experimenteller Musik auf der grünen Wiese – die Kulturfestivals des Burgenlandes bieten eine beeindruckende Bandbreite mit reizvollen Kontrasten. Das unverwechselbare Flair der Aufführungsorte und die hohe künstlerische Qualität sind die Erfolgsfaktoren.
Wirtschaftsfaktor Kultur
„Neben gediegener sommerlicher Unterhaltung erbringen die Festivals auch einen ansehnlichen Beitrag zur Wirtschaftsleistung des Landes“, so Kulturlandesrat Helmut Bieler. „Die Kultur ist eine der zentralen Säulen von Burgenland Tourismus und die Sommerfestivals sind ein immens wichtiges Asset im touristischen Angebotsportfolio des Burgenlandes. Mit ihren einzigartigen Locations, attraktiven Programmen, großartigen Interpreten von internationalem Format, nicht zuletzt aber auch mit ihren herausragenden Intendanten, sind die Festivals ein Anziehungspunkt für internationale Gäste, die neben dem Besuch der Kulturveranstaltungen gerne auch das breitgefächerte burgenländische Urlaubsangebot nutzen“ stellt Burgenlands Tourismusdirektor Mario Baier fest.
Aus dem gesamten Kulturnetzwerk im Burgenland werden jährlich über 417 Millionen Euro erzielt. „Jeder 9. Arbeitsplatz im Burgenland hängt damit direkt oder indirekt von der Kulturwirtschaft ab – in Arbeitsplätzen sind das immerhin 7.500 Arbeitsplätze.
Das Programm
Das vielfältige Angebot beginnt beim „Zarewitsch“, den Intendant Harald Serafin bei den diesjährigen Seefestspielen im Mörbisch präsentiert, das Sommer-Festival Kittsee bringt das Singspiel „Das Dreimäderlhaus“, für die rockigen Fans warten Jazz und Blues in Wiesen und die Opernfans freuen sich auf „Die Zauberflöte“ im Römersteinbruch St. Margarethen. Frank Hofmann inszeniert aufgrund des überwältigenden Erfolges im Vorjahr auch heuer wieder das brillante Volksstück „Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben“ auf der Burg Güssing, damit alle Interessierten in den Genuss einer Vorstellungen kommen können.
Informationen zu allen Kulturfestivals im Burgenland:
