Istrische Genussabende im Restaurant Sopile

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Fotos: ART / Neuhuber (1), Sopile (2)
Bearbeitung: Nino Rainaldi

Traditionell Anfang bis Mitte April, wenn der seltene Wildspargel  in Istrien geerntet wird, lädt das Restaurant Sopile in Wien zu den Istrischen Genussabenden.

Guido Schwengersbauer

Die kroatische Adria-Halbinsel  Istrien wird zwar noch als kulinarischer Geheimtipp gehandelt, das wird aber nicht mehr lange so bleiben. Dafür sorgen unter anderem Veranstaltungen wie diese oder z.B. die Aufnahme eines Kroatienteils im Gault Millau Guide Österreich. Die „Hauptschuld“ trägt aber sicher der unermüdliche Genussbotschafter Istriens, Guido Schwengersbauer. Der Wirt des Landhotels Casa Romantica La Parenzana in Volpija bei Buje, kommt regelmäßig nach Österreich und bringt köstliche regionale Produkte und oft auch deren Produzenten mit.

So auch bei der Eröffnung der Genussabende im Restaurant Sopile, die er zusammen mit Agenturchef Wolfgang Neuhuber vom A.R.T. Redaktionsteam moderierte. Interessante Details erfuhr man auch von Ranko Vlatkovic, Dir. der Kroatischen Zentrale für Tourismus in Wien und Bernard Musulin, zuständig für Sport- und Fahrradtourismus sowie Istria-Gourmet.

Mit im „Gepäck“ waren der Olivenölproduzent Valter Smilović von der Ölmühle Agro Millo aus Baredine sowie die Winzer Moreno Coronica aus der Ortschaft Koreniki bei Umag im Westen Istriens, Franc Arman aus Vižinada in Zentralistrien und Giorgio Clai aus Krasica bei Buje Letzerer wurde von Falstaff als „Newcomer des Jahres 2012“ nominiert.

Restaurant SopileNach einem Rosésekt von Giorgio Clai wurden zum Einstimmen die typischen Vorspeisen gereicht: Pršut (Rohschinken), Ziegenkäse und Oliven, begleitet von einem interessanten Malvazija von Moreno Coronica und einem Chardonnay von Franc Arman.

Danach der eigentliche Höhepunkt:
der unglaublich geschmacksintensive istrische Wildspargel auf Bio-Eierspeise. Dazu kam der Ottocento bijelo von Giogio Clai, eine tiefgelbe Cuvée aus Sauvignon, Pinot Grigio, Chardonnay und Malvazija.

Zum folgenden geschmorten Kitz (mit Polenta und einer getrüffelten Sauce,  Wildkräuterpurée und istrischem Pjen) wurde ein autochtoner Gran Teran (Coronica) und die Ottocento crno Cuvée (Clai) gereicht.

Der Dolcetto mit Muskattönen von Franc Arman war ein perfekter Begleiter zu den landes- typischen Krostole mit Cremen-Duo.