Falstaff Restaurantguide 2010 ist erschienen!

Fresser aus dem einfachen Grund, da wahre Genießer sich allzu gern diesen volkstümlich derben Titel in bescheidener Selbstironie zulegen. Engagiert deswegen, da ihnen Qualität weit über den günstigen Preis geht und allein durch ihr Wirken unsere kulinarische Landschaft in erfreulicher Dichte mit bemerkenswerten Fresstempeln versorgt ist. 

 
Falstaff versorgt sie alle mit den besten Adressen in Österreich, sofern sie nicht ohnehin über profundes Wissen um die Quellen ihres Genusses verfügen. Aber auch für sie bietet der Erscheinungstag des Falstaff Restaurantguides stets einen unterhaltsam spannenden Moment, ob denn auch ihr Stammwirt wieder unter den besten 1.100 Restaurants des Landes aufscheint.
Zum besten wurde heuer übrigens das Steirereck in Wien mit 99 von 100 Punkten gekürt, und zwar von seinen Gästen, genau gesagt, den 15.000 Gourmetclubmitgliedern, die insgesamt nicht weniger als 176.000 Bewertungen abgegeben haben. Platz zwei geht an das »Landhaus Bacher« in Mautern und an »Obauer« in Werfen. Den dritten Platz gewinnt Johanna Maier für das »Hubertus«.
 
Erstmals wurde die Kategorie »Erfolgreichster Gastronom« bewertet. Der Preis ging an den österreichischen Rindfleisch-Papst Mario Plachutta. Die Begründung: Mit fünf Lokalen, insgesamt 300 Mitarbeitern und mehr als 22 Millionen Euro Umsatz gehört Mario Plachutta nicht nur zur Top-Wirte-Szene Österreichs (und ist wahrscheinlich nach »McDonalds« und dem »Schweizerhaus« auch der best verdienende Gastronom des Landes), sondern erhielt auch in seinen fünf Betrieben insgesamt 5516 Votings. Alleine für den »Plachutta Wollzeile« wurden 1816 Restaurantkritiken abgegeben. 
 
Seit 10. März ist der Falstaff Restaurantguide im Buch- und Zeitschriftenhandel, bei Spar-Gourmet und Wein&Co zum Preis von € 9,99 erhältlich.