Das ist doch der Gipfel…

Idylle im Defereggental
Text: Petra Pachler
Fotos. TV Osttirol

...nämlich der Gipfel der Genüsse in Osttirol

Das Angebot der Haubenlokale in Osttirol reicht von einem 300 Jahre alten Hof in Innervillgraten bis zur 2-Hauben-Pizzeria in Matrei.  Für den perfekt organisierten kulinarischen Genuss ist die Haubenrallye  das Zauberwort, denn hier hat der Gast die Möglichkeit, sein 7-tägiges Urlaubspackages in einem der „Hauben“Hotels zu buchen und seine abendliche Halbpension zweimal in einem der anderen Haubenlokale einzunehmen.  (2 Hauben Gannerhof in Innervillgraten,  2 Hauben Parkhotel Tristachersee,  2 Hauben Pizzeria Saluti in Matrei; 1 Haube Wellnesshotel Jesacherhof in St. Jakob, 1 Haube Genießerhotel Rauter in Matrei, 1 Haube Strasserwirt; 1 Haube Spa-Hotel Zedernklang, 1 Haube Gasthof Tirolerhof). Die Haubenrallye ist der Garant für perfekt organisierten Kulinarikgenuss inmitten des Gipfelgenusses von 241 Dreitausendern.

Das Genusspauschale der Haubenrallye bietet 7 Übernachtungen (5 Übernachtungen mit HP, 2 UN mit FR), 2 Genussvoucher im Wert von je EUR 50,00 für die weiteren Gourmettempel und die Osttirol Card für Vergünstigen bei 22 Ausflugszielen. Von 25. September bis 9. Oktober gibt es das „KKK“ Programm, das die Kulinarischen Genüsse mit Kunst und Kultur der heimischen Künstler kombiniert. Unter anderem werden in Schloss Bruck und der Römerstadt Aguntum Kunst und Kultur unter die Haube gebracht.  Infos und Buchungen unter info@osttirol.com und www.osttirol.com.

Römerstadt Aguntum
Sie möchten wissen, wo sich der älteste Supermarkt Österreichs befindet? Dann sollten  Sie die Ausgrabungsstätte der Römersiedlung in Aguntum besuchen.  Seit vielen Jahren werden hier die Reste der einzigen römischen Siedlung Tirols freigelegt und ein Drittel davon ist bis jetzt zu besichtigen. Neben dem Supermarkt finden wir hier noch die Reste einer Therme, die in ihrer Anlage verblüffend den modernen Wellnesstempeln ähnelt und die Archäologen fanden bei ihren Grabungen auch noch eine stattliche Anzahl an Münzen, mit welchen die Römer wohl ihren Badeeintritt berappen mussten. In einer 6.000 m2 großen  Prachtvilla, dem damals größten römischen Privathaus in Europa,  lässt sich das angenehme Leben der reichen Römer leicht nachvollziehen und im Atrium der Patriziervilla weht uns heute der warme Sommerwind um die Nase. Etwas irritierend ist nur die Tatsache, dass auch hier im bergigen Tirol der römische Baustil der nach zwei Seiten offenen Häuser beibehalten wurde, was angesichts der Alpenlage die Winter in der Römerzeit  doch recht frostig werden ließen. Ein Video mit der virtuellen Nachbildung des ursprünglichen Aguntum und Szenen aus dem römischen Alltag ist in der Infostelle zu sehen, der Eintritt in die Ausgrabungsstadt beträgt 5,00 Euro.

Verein Curatorium pro Agunto
Stribach 97
9991 Dölsach
T: +43(4852)61550
E: 
aguntum@aon.at

Von der Ausgrabungsstätte in Aguntum fahren wir an zahlreichen modernen Supermärkten vorbei weiter zum Schloss Bruck. Die im 13. Jahrhundert erbaute Burganlage und ehemalige Residenz der Görzer Grafen bietet neben einem fantastischen Blick über Lienz (der allerdings erst nach mehr als 300 steilen Stufen zu genießen  ist),  eine Dauerausstellung des heimischen Malers Albin Egger-Lienz. Interessante Exponate lassen einen lebendigen Einblick in sein Leben zu,  zeigen Porträts seiner Kinder, die Ausstellung  beherbergt  zudem die umfangreichste Werksammlung des österreichischen Malers. Die Präsentation führt von den Anfängen seines künstlerischen Schaffens hin zu den ausdrucksstarken,  späteren Arbeiten. In den Hauptwerken wird das Schicksal der Bauern zwischen deren mühevollem Leben und dem Tod beleuchtet.
Die Sonderausstellung „Gotik:Barock“. Schätze aus dem Pustertal schlägt eine kulturelle Brücke zwischen Tirol und Südtirol, denn in der Gotik waren die Städte Bruneck, Brixen und Lienz künstlerische Zentren, die im Barock aber wieder dezentralisiert wurden. In Lienz werden nun die einstmals im Pustertal verwahrten Schätze, die heute in großen Museen von Bozen und Brixen zu finden sind, mit Werken aus den eigenen Sammlungen von Schloss Bruck zusammengeführt. Die Ausstellung läuft noch bis 24. Oktober 2010, täglich von 10 bis 18 Uhr, die Eintrittspreise sind für Erwachsene 7,50€.

Schloss Bruck
Schlossberg 1
A-9900 Lienz
T: +43 (0) 4852 62580 83
E:
museum@stadt-lienz.at
www.museum-schlossbruck.at

Haubengenuss und Häferlgucker
Einer der  Zwischenstopp bei der Haubenrallye ist das Hotel Jesacherhof, wo der Chef liebevoll, aber sehr bestimmt über Haus und Gäste regiert. Sein Angebot „Häferlgucker“ bringt den Hotelgästen die kulinarische Vielfalt der Haubenküche ganz nahe und bedeutet, dass die Hotelgäste direkt in der Küche köstliche Snacks verkosten, die von der Vorspeisenecke über die Suppenküche bis in die süße Ecke führen – zwischen den einzelnen Gängen wird fleißig mit Wein zwischengespült . Die notwendige Dynamik erzeugt der Chef mit den Worten. „Trinken, Essen, Weitergehen“ – ein unterhaltsamer Abend ist damit garantiert.
Im Anhänger des Traktors ruckeln die Gäste am nächsten Tag zur Bruckeralm,  wo  der Chef des Hauses die legendäre Kaiserschmarrn-Party  mit viel Charme und Schmäh veranstaltet –zahlreiche Anekdoten  und jede Menge Zucker ranken sich um diese Partys...
Aber keine Sorge, liebe Gäste, die Kulinarik des Jesacherhofes beschränkt sich keineswegs auf Kaiserschmarrn und Snacks, sondern ganz im Gegenteil darf sich die Küche des Jesacherhofes, die eine höchst harmonische Kreation aus regionalen Produkten mit einem Schuss Internationalität in ein 5-Gänge-Menü für die Hausgäste zaubert, mit einer Gault Millau Haube rühmen, Die Fische dazu werden aus dem eigenen Fischwasser geholt und zu so Leckerem wie gebeizten Saiblings- und Lachsfilets zubereitet. Weil sich der Jesacherhof im Nationalpark Hohe Tauern befindet, sind beim Genuss der Haubenküche-Schmankerl, die erfreulicherweise auch viel Bodenständiges enthält,  manchmal auch die selten gewordenen Bartgeier zu sehen – sagt zumindest Christian Jesacher und wir glauben ihm das gerne.
Die Schätze der Region finden sich auch im Wellnessbereich des Hauses wieder, wo die Zirbe in verschiedenen Anwendungen zum Einsatz kommt – den Zirbenschnaps  zum Genießen gibt’s danach zum Abrunden des Tages.  Ein besonderes Angebot im Jesacherhof ist das Fliegenfischen, wo das 25 km lange hoteleigene Fischerei-Revier das Fliegenfischen in herrlicher Natur möglich macht.

Familie Jesacher
Außerrotte 37 | A-9963
St.Jakob im Defereggental,
Tel: +43 (4873) 53 33 
Fax: +43 (4873) 53 33 88
info@jesacherhof.at
www.jesacherhof.at

Das modernste Haus im osttiroler Haubenreigen ist das Hotel Zedern Klang in Hopfgarten, das neben der Haube vor allem mit seiner Zedernphilosophie punktet, die sich in Form des Zedernholzes durch das gesamte Haus bis in den Wellnessbereich zieht und vor allem auch den Zimmern eine sehr heimelige Atmosphäre verleiht. Die hervorragende Leistung des  Küchenchefs Gerald Rieger  wurde mit einer Gault Millau Haube ausgezeichnet und die Lage des Viersterne Hauses inmitten der Tiroler Bergkulisse rückt die Natur fast an den Tellerrand.

Spa Hotel Zedern Klang
Dorf 64 | 9961 Hopfgarten i.D.
T: +43 (0) 4872 52 205
E:
hotel@zedern-klang.com
www.zedern-klang.com

Brachte es unser alter Kaiser in seiner kaiserlich-königlichen Monarchie bereits  auf zwei  „K“, so bietet Osttirol seinen Gästen das „K“ gleich dreimal an: Kunst, Kultur und Kulinarik sind die Zutaten für einen gelungen Urlaub, bei dem die heimischen Künstler sozusagen unter die Haube gebracht werden!

Tourismusinformation Osttirol
Europaplatz 1
9900 Lienz
T: +43 50 212 212
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