Ausstellung von Maria Lahr in der Wiener Hofburg:

Text: Hannes Gans
Fotos © Eva Wrazdil
 
Selbstverständlich wurde auch der Herrin des Hauses die schuldige Referenz erwiesen, zumindest posthum. Maria Lahr hat für ihre jüngste Ausstellung eine strahlende Sisi gemalt, mit unbändig wehendem Haar, aus dem sich die Sterne gelöst haben und um die junge Kaiserin tanzen. „Es bedeutet für mich eine große Ehre, hier in der Hofburg auszustellen“, bekennt die Künstlerin, die gewiss schon an vielen anderen bedeutenden Orten ihre Arbeiten gezeigt hat.
 
Maria Lahr schafft neben klassischen Porträts, wie sie selbst sagt, „Traumlandschaften“, in denen mehrere Frauenkörper ineinander verfließen. Diesen gegenüber stehen klar gezeichnete Ensembles von historischen Gebäuden wie die Altstadt von Salzburg oder das Belvedere. In Venedig werden schließlich „alte Architektur und erotische Frauen“ durch eine schöne Maske mit symbolträchtiger Katze in einem reizvollen Spannungsfeld vereinigt.
 
www.marialahr.at